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Sparsame LEDs haben sich durchgesetzt

Vor fünf Jahren wurde die Glühbirne in Deutschland verboten. Seitdem darf sie nicht mehr verkauft werden. Damals war der Aufschrei groß, heute trauert ihr kaum noch einer nach.

Keine Glühbirnen mehr, stattdessen nur noch Energiesparlampen oder LED : Das konnten sich viele noch vor ein paar Jahren nicht vorstellen. Denn die Energiesparlampen mit Quecksilber waren alles andere als eine attraktive Alternative, LEDs waren die attraktive Alternative.

Giftiges Quecksilber in Röhren-Energiesparlampen

Energiesparlampe

Röhren-Energiesparlampen waren nicht besonders beliebt.

Die Röhren-Energiesparlampen hatten einige gravierende Nachteile: Das Licht war fahl und es dauerte eine gewisse Zeit, bis sie überhaupt ansprangen. Vor allem aber enthielten sie giftiges Quecksilber, das nicht so einfach entsorgt werden kann.

Ziel des Verbots war es, den Stromverbrauch zu senken, um die Klimaschutzziele der EU einhalten zu können. Und zum Teil ist das auch gelungen. Laut dem Deutschen Umweltamt verbrauchen die Haushalte bei der Beleuchtung je nach Studie mittlerweile zwischen zehn und 25 Prozent weniger Strom.

LED-Lampen lohnen sich sagt Ralf Kleinert von LED LIGHT TECHNIK

Die ernergiesparende Ablösung der Glühbirne: LED-Leuchten in verschiedenen Lichtfarben Warm-Weiß, Neutal-Weiß oder Kalt-Weiß(2100 Kelvin bis 7000 Kelvin).

Ein weiterer Effekt war, dass das Angebot an unterschiedlichen LED-Lampen schnell größer wurde. Heute ist es fast schon selbstverständlich, anstelle von Glühbirnen die sparsamen LED-Leuchten einzusetzen.

Finanziell lohnt sich das auf jeden Fall. Wie die Stiftung Warentest herausfand, kann man bei drei Stunden Betriebszeit pro Tag mit einer 11 Watt starken LED-Lampe anstelle einer gleichhellen, aber deutlich wattstärkeren Glühbirne etwa 20 Euro Strom im Jahr sparen.

Und einige Modelle sehen sogar fast so aus wie die alte Glühbirne.

 

 


Es kann teuer werden!!

Neue Studie Intelligente Stromzähler liefern teure Messfehler

Ein Gesetz verpflichtet Verbraucher, sogenannte Smart-Meter einzubauen. Die sind teuer – und messen jetzt angeblich auch noch falsch. Zahlen müssen die Kunden.

10.03.2017, von Hanna Decker

© dpa Smart Meter zeigen den Stromverbrauch sekündlich an und liefern diese Informationen an einen kleinen Computer. So ist der Verbraucher permanent über seine Kosten informiert.

Intelligente Stromzähler, sogenannte „Smart-Meter“, sind in der Lage, Stromverbrauch sekundengenau zu erfassen. Unter anderem sollen sie Kunden dabei helfen, Strom zu sparen. Doch die Zähler liefern aus technischen Gründen oft starke Messfehler, die die Kunden teuer bezahlen müssen. Das geht aus einer neuen Studie der Universität Twente und der Amsterdam University of Applied Science hervor.

Hanna Decker Folgen:

Nach der Umstellung von konventionellen auf intelligente Stromzähler klagen Kunden den Forschern zufolge immer wieder über höheren gemessenen Stromverbrauch und in Folge dessen höhere Stromrechnungen. Um den Grund für diese Abweichungen zu finden, haben die Forscher um Professor Frank Leferink neun handelsübliche und wohl auch in Deutschland installierte Smart-Meter aus den Baujahren 2004 bis 2014 getestet.

 

Tatsächlich maßen einige Zähler – die mit sogenannten Rogowski-Spulen – einen um bis zu 582 Prozent zu hohen Energieverbrauch. Zähler mit Hall-Sensoren ermittelten um bis zu 46 Prozent zu niedrige Werte. Mehr als die Hälfte der Zähler war von den Messfehlern betroffen. Die Abweichungen waren demnach bei stark nichtlinearen Lasten besonders hoch, also zum Beispiel bei LED- und Energiesparlampen, deren Helligkeit über Dimmer gedrosselt wird. Kunden sollten sich mit ihrem Stromversorger in Verbindung setzen, wenn sie Messfehler befürchten.

In Deutschland sind bereits sechs Millionen Smart-Meter installiert, in den kommenden Jahren sollen es noch deutlich mehr werden. Der Bundestag hatte im Sommer ein Gesetz verabschiedet, das verschiedene Verbrauchergruppen schrittweise zum Einbau verpflichtet. Der Betrieb der Geräte ist jedoch relativ teuer und deshalb umstritten: Kunden mit einem jährlichen Verbrauch von 3000 Kilowattstunden zahlen etwa 35 Euro jährlich, Großkunden entsprechend mehr. Bis 2020 sollen zunächst die Großverbraucher (mehr als 10.000 Kilowattstunden) mit Smart-Metern ausgestattet werden, Privatverbraucher sind vorerst ausgenommen.

 


Die richtige Beleuchtung

Mit der richtigen Beleuchtung können Arbeitgeber nicht nur Stromkosten sparen,

sondern auch ihre Mitarbeiter sind auch leistungsfähiger.

Worauf es beim Licht ankommt.

Draußen wird es kaum hell, drinnen flackern und klackern Neonröhren an der Decke und Schreibtischleuchten macht es auch nicht besser. Kein Wunder, dass Büromitarbeiter in Räumen mit schlechter Beleuchtung über Augen- und Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme klagen. Das muss nicht sein, mit der richtigen Beratung und Beleuchtung von LED LIGHT TECHNIK ist die Zeit von schlechter Beleuchtung vorbei.

Schlechtes Licht macht unproduktiv, zu wenig Licht sogar krank. Das belegen zahlreiche Studien. Das Arbeitsschutzgesetz regelt, wie hell es an einem Büroarbeitsplatz sein muss. Mindestens 500 Lux stark sollte das Licht am Schreibtisch sein – bei einer gleichmäßigen Verteilung von Tages- und Kunstlicht, direktem und indirektem Licht, sagt der Lichtexperte Ralf Kleinert von LED LIGHT TECHNIK.

Arbeitgebeber können viel falsch machen mit der Beleuchtung an den Arbeitsplätzen, dies geht nur auf die Produktivität der Mitarbeiter. Morgens werden die Lichter eingeschaltet, selbst wenn es drauen hell ist brennt das Licht immer noch. Der Energieversorger freut sich, diese Kosten trägt der Arbeitgeber.

Unternehmen, die noch Neonröhren und alte Glühbirnen verwenden, können allein durch den Austausch der Leuchtmittel mindestens 50 Prozent Stromkosten sparen. Mit ganz neuen Leuchtsystemen ist noch mehr drin. Moderne LED Systeme arbeiten mit Sensoren, die nicht nur die Anwesenheit von Mitarbeitern erfassen, sondern auch den Anteil von Tageslicht und sich entsprechend automatisch dimmen. Dann wird weder Licht, noch Energie verschwendet. Arbeitgeber können zwischen den klassischen, direkt strahlenden Einbauleuchten über direkt und indirekt strahlenden Pendel- oder Stehleuchten mit variabler Lichtverteilung wählen.

Lichtplanung nicht dem Zufall überlassen sagt der Lichtexperte Ralf Kleinert von LED LIGHT TECHNIK

Bleibt noch die Farbtemperatur. Warmweiß, Neutralweiß oder Tageslichtweiß mit einem hohen Blauanteil sind für ein Büro genau richtig. Generell gilt für ein Büro: Am hellsten muss es am Bildschirmarbeitsplatz sein. Dort, wo Kopierer und Ablage stehen, reicht eine Beleuchtung mit 300 Lux völlig aus. Ein Konferenzraum hingegen muss sowohl für konzentriertes Arbeiten hell erleuchtet und für Meetings und Präsentationen dagegen abgedimmt werden können. Zu starke Helligkeitskontraste dürfen aber auch in diesen Arbeitsräumen nicht vorkommen. In Konferenzräumen eignen sich deshalb Wandfluter und gedimmte Allgemeinbeleuchtung. Außerdem muss es im Vorderbereich des Meetingraums weitere Lichtquellen geben, damit Kontraste bei Präsentationen gesetzt werden können.